Islam


[MI1]Der Islam ist eine monotheistische Religion, die auf Mohammed zurückgeht, der im 7. Jh. n. Chr. lebte. Der Islam sieht sich als Vollendung der Entwicklung aus jüdischer und christlicher Religion. Abraham/Ibrahim gilt als Begründer aller drei Religionen und auch als Begründer des Monotheismus an sich.
Allah, der einzige Gott, ist allmächtig und der Schöpfer aller Wesen und Dinge. Am „Jüngsten Tag“ richtet er die Menschen: Die Ungläubigen kommen ins Höllenfeuer, die Gläubigen ins Paradies.

Für die Muslime ist Gottes Wort nicht Mensch geworden, sondern Buch. Das heilige Buch des Islam ist der Koran. In ihm sind die Lehren des Propheten Mohammeds in Suren (Kapiteln) niedergeschrieben. Der Koran ist die Richtschnur für das Leben eines Muslims, sozial wie auch politisch.

Mohammeds Lehren sind vielfältig, und werden von den verschiedenen Gruppierungen innerhalb des Islam unterschiedlich ausgelegt. Trotzdem gibt es einige Grundregeln, die so genannten „fünf Säulen des Islam“ :

Schahada:Es gibt keinen Gott außer Allah, und Mohammed ist sein Prophet
Salat:Der Gläubige muss fünfmal am Tag beten
Saum:Während des 30 Tage dauernden Monats Ramadan wird täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang gefastet
Sakat:Almosengeben
Hadsch:Die Pilgerfahrt nach Mekka unternehmen


Des Weiteren sind Schweinefleisch, Alkohol und Glücksspiel verboten.

Der Freitag ist in vielen muslimischen Staaten ein arbeitsfreier Tag. Freitagmittags findet der Gottesdienst statt. Das gemeinschaftliche Gebet erfolgt im Gebetsraum der Moschee, die meistens auch eine Bibliothek und eine Koranschule beherbergt. Das Gebet wird von einem Vorbeter (Imam) geleitet. Frauen und Männer beten getrennt, die Rituale sind aber für alle gleich.

Die wichtigsten Repräsentanten des Islam sind die Gelehrten. Priester wie im Christentum sind nicht vorgesehen.

Ein weiteres wichtiges Buch des Islam ist die Sunna. In ihr wurden mündliche Überlieferungen festgehalten, die von Mohammeds Verhalten und seinen Entscheidungen berichten, aber sie enthält auch Regeln und Vorschriften.

Der Sufismus ist der mystische Pfad des Islam. Diese Bewegung fand überall ihre Anhänger und nahm im Laufe der Zeit auch christliche, gnostische und indische Elemente auf. Im Zentrum des Sufismus steht die Erfahrung der göttlichen Einheit.

Weltweit bekennen sich ca. 1,2 Milliarden Menschen zum Islam.


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